Die dünnen Vinylfolien haben sich bereits seit geraumer Zeit in zahlreichen Wohnräumen etabliert: Wandtattoos verwandeln jede einfache Wand schnell und günstig in ein wahres Kunstwerk. Unter der großen Auswahl an Wandtattoos wird man schließlich ganz nach persönlichem Geschmack und passend zum individuellen Einrichtungsstil fündig. Mit etwas Geschick und den passenden Materialien ist es zudem möglich, ein Wandtattoo selbst zu gestalten.
Nutzen und Variabilität eines Wandtattoos
Ein Wandtattoo ist ein simples, aber hervorragendes Gestaltungselement, um verschiedenen Wohnräumen eine besondere Note zu verleihen. Wandtattoos sind besonders im Kinderzimmer, in der Küche und im Wohnbereich sehr beliebt. Weil es so populär ist, gibt es inzwischen eine riesige Auswahl an Motiven, Mustern und Designs: Es gibt Wandtattoos in den unterschiedlichsten Ausführungen, von stilvoll und elegant über niedlich und verspielt bis hin zu ausgefallen und kunterbunt. Auch selbstgeplottete Sprüche lassen sich mit einem Wandtattoo leicht und unkompliziert an der Wand anbringen.
Ein weiterer Vorteil von Wandtattoos: Sie können nicht nur an Wänden angebracht werden. Nahezu alle glatten, sauberen und fettfreien Oberflächen können mit selbstklebenden Bildern dekoriert und verschönert werden: Möbel, Fenster, Türen, Kühlschränke usw. – In puncto Kreativität gibt es in diesem Zusammenhang keine Einschränkungen.
Eigenschaften der Materialien von Wandtattoos berücksichtigen
Das optische Resultat eines Wandtattoos variiert je nach Materialqualität. Die Materialzusammensetzung ist mindestens ebenso wichtig wie die Optik. Das Wandtattoo besteht im Optimalfall aus umweltfreundlichen, schadstofffreien Materialien. Normalerweise sind diese auch nicht entflammbar. Es wird daher angeraten, vor dem Kauf die Inhaltsstoffe auf Chlor, Lösungsmittel, Weichmacher und Ähnliches zu überprüfen. Auf diese Weise können auch keine störenden Düfte entstehen.
Welche Oberflächen für Wandtattoos geeignet sind
Generell können Wandtattoos auf allen glatten Flächen haften. Sie lassen sich auch auf Raufasertapeten kinderleicht anbringen. Zur Sicherheit ist es ratsam, die Produktbeschreibungen der Hersteller zu studieren. Genauere Informationen zur Montage sowie hilfreiche Tipps und Anleitungen, die das Anbringen der Wandtattoos erleichtern, sind hier zu finden. Dünne Folien weisen im Allgemeinen eine höhere Flexibilität auf als dicke: Sie können auch auf strukturierten Oberflächen appliziert werden. Wandtattoos sind jedoch für glatte Wände, die etwa mit einer Silikonfarbe gestrichen sind, nicht geeignet. Einige Anbieter offerieren sogar, ein kostenloses Wandtattoo zum Testen zu schicken: Damit ist sichergestellt, dass mit dem gewünschten Motiv alles klappt.
Selbstgestaltete Wandtattoos
Bei der großen Auswahl an Motiven, wie sie beispielsweise bei Goodwandtattoos.de zu finden ist, findet man nicht für jeden das Passende. Eine weitere Möglichkeit ist es, ein Wandtattoo selbst zu gestalten. Man benötigt eine geeignete Vinylfolie, ein passendes Design, einen Cutter und das nötige Geschick. Zuerst sollte man das Motiv in der gewünschten Größe auf Druckerpapier ausdrucken. Das Motiv lässt sich am besten auf etwas dickere Pappe übertragen. Die Pappschablone erleichtert das Ausschneiden des Motivs mit dem Cutter. Es ist jedoch wichtig, darauf zu achten, dass die Schablone nicht verrutscht. Um Beschädigungen an Untergründen zu vermeiden, ist die Verwendung einer Schneidematte ratsam. Besitzer eines Schneideplotters haben es noch leichter. Das gewünschte Motiv muss hier lediglich auf die Folie geplottet werden. Nur kleine Motive sind jedoch geeignet, es sei denn, das Motiv kann aufgeteilt werden.
Bei beiden Varianten wird danach die überflüssige Folie entfernt. Das verbleibende Motiv wird auf eine Übertragungsfolie für Vinylfolie übertragen. Hierfür wird die Übertragungsfolie auf das Motiv aufgeklebt. Das Motiv an die Folie herandrücken oder festrubbeln. Anschließend kann die Übertragungsfolie entfernt werden. Es ist zu beachten, dass das Motiv vollständig auf der Übertragungsfolie platziert ist. Dann kann das Wandtattoo wie ein Gekauftes auf eine Wand oder einen anderen geeigneten Untergrund angebracht werden.
Wandtattoos aufbringen: Fingerspitzengefühl und Ausdauer
Wandtattoos anzubringen ist nicht besonders schwierig, aber ein bisschen Ruhe, Sorgfalt und viel Geduld sind sehr hilfreich. Dein Motiv wird am Ende, wenn du ein paar Minuten investierst und schrittweise vorgehst, genauso glatt und sauber an der Wand sitzen, wie du es dir wünschst.
Wer sich vorbereitet, hat schon halb gewonnen
Bevor du die Folien überhaupt anpackst, ist eine Wandkontrolle notwendig. Es war wünschenswert, dass sie sauber und trocken war und möglichst keinen Staub enthielt. Ein Tuch, das leicht feucht ist, genügt vollkommen – ein kleiner Wisch und das Tattoo haftet schon besser. Wenn die Wand neu gestrichen wurde, lass sie mindestens 2–3 Wochen zum Trocknen, damit der Kleber richtig haftet.
Das Wandtattoo von der Trägerfolie abziehen
Das Wandtattoo mit der Motivseite nach unten auf eine glatte Oberfläche positionieren und die Rückseite kräftig mit einem Rakel oder einer alten Plastikkarte reiben. Auf diese Weise wird die Transferfolie eng mit dem Motiv verbunden.
Die Trägerfolie anschließend vorsichtig abziehen – idealerweise in einem flachen Winkel, der fast der Tischplatte entspricht. Damit haftet das Motiv sicher an der Transferfolie und verzieht sich nicht.
Das Tattoo anbringen – aber ohne Druck
Das Tattoo zusammen mit der Transferfolie an die Wand anbringen und justieren. Falls du dir unsicher bist, setze kleine Streifen Malerkrepp an der Position – so bleibt alles an Ort und Stelle. Das Motiv anschließend portionsweise festdrücken. Ein Rakel, ein Lineal oder sogar die Handfläche sind dafür hervorragend geeignet. Von der Mitte nach außen zu arbeiten ist entscheidend, um das Einschließen von Luftblasen zu vermeiden.
Transferfolie abziehen – der aufregendste Augenblick!
Die Transferfolie langsam abziehen – dabei wieder so flach wie möglich und mit einem gleichmäßigen Winkel. Falls eine Ecke des Motivs an der Folie haften bleibt, einfach nochmals festdrücken und fortfahren. Keine Sorge, das passiert selbst Profis.
Feinjustierung
Sobald das Tattoo vollständig an der Wand ist, sanft mit der Hand oder einer Karte über alle Elemente fahren. Kleine Details freuen sich dadurch besonders gut.
Bleiben nach einem Wandtattoo Rückstände zurück?
Gewöhnlich kann man ein Wandtattoo auch wieder leicht abmachen: die Ecken des selbstklebenden Wandbilds mit einer Nagelschere, einem Messer oder Ähnlichem lösen und vorsichtig abziehen. Wenn nachfolgend noch kleine Klebereste sichtbar sind, können diese mit einem feuchten Tuch und Spülmittel entfernt werden (auf glatten Oberflächen). Bei Rückständen auf der Tapete hat sich etwas Speiseöl zusammen mit einem Tuch als effektiv erwiesen. Wenn das Wandtattoo längere Zeit angebracht war, kann es allerdings vorkommen, dass ein geringfügiger Farbunterschied aufgrund der Sonneneinstrahlung entstanden ist.
Ein Wandtattoo als Präsent
Nicht jeder Mensch hat in gleichem Maße ein sogenanntes Händchen, das für den letzten Schliff in der Küche sorgt, das Kinderzimmer fürs Baby liebevoll gestaltet oder die Fenster je nach Jahreszeit dekoriert. Ein Wandtattoo ist für all diese eine Rettung – es lässt sich leicht anbringen und verleiht jeder Einrichtung das gewisse Etwas.
Für diejenigen, die nach kreativen Einfällen für ihre Wände Ausschau halten, bietet es sich an, im Kinderzimmer den Namen des Kindes einzufügen oder in der Küche mit einer Frucht einen visuellen Akzent zu setzen. Diese klassischen Wandbilder umfassen nicht nur aussagekräftige Motive, sondern auch poetische oder humorvolle Sprüche von Prominenten, Wandbilder für Kaffeeliebhaber und vieles mehr. Ein individuell auf die Interessen und Vorlieben jeder Person abgestimmtes Wandtattoo ist ein großartiges Geschenk, das beim Anblick immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
